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Dienstag, 14. Juli 2015
Finnland-Rundreise - Die schwedische Etappe
am 14. Juli 2015, 23:20
Montag, 01.06.2015
9:15 Uhr Ankunft in Göteborg, das Wetter ist ganz o.k. Es ist leicht bewölkt bei ca. 17 Grad.

Ankunft in Göteborg
Das Verlassen der Fähre ist genauso einfach wie das Drauffahren. Die Suche nach dem richtigen Weg nach Stockholm gestaltet sich da schon schwieriger. Klar habe wir ein Navi, aber es äußert sich nicht ganz eindeutig oder zumindest nicht rechtzeitig. Außerdem widerspricht die angegebene Fahrtrichtung der Beschilderung. Da wir es besser wissen, fahren wir den Schildern nach. Etwa 10 km weiter stellen wir fest, dass dies die Landstraße und nicht die Autobahn nach Stockholm ist.
Bevor es stressig wird, fahren wir erst mal an einem Einkaufszentrum raus und frühstücken dort. Ohne morgentlichen Kaffee sollte man solche Planungsprobleme nicht angehen. Wir beschließen zurück zur Autobahn zu fahren, denn die knapp 480 km bis Stockholm sind auch ohne Landstraße lang genug.
Unser Plan ist nach Stockholm zu fahren und dort bis zum nächsten Tag zu bleiben. Dann geht die Fähre zu den Alandinseln.
Südschweden ist richtig schön und sieht aus, wie ich es mir auch vorgestellt habe. Es ist sanft hügelig, sehr grün und hin und wieder leuchten gelbe Rapsfelder. Wir fahren am Vättarnsee vorbei. Er ist so riesig, dass wir vom Südufer das Nordufer nicht sehen können. Die Autobahn führt direkt am See vorbei. Irgendwo hinter Jonköping suchen wir uns einen schönen Rastplatz mit Blick auf den See und bleiben erst mal dort. Wir essen die in Skandinavien unvermeidlichen Zimtschnecken (Kanelbullar).
Den Rest des Weges bis Stockholm fahre ich. Die Strecke zieht sich ganz schön, aber endlich erreichen wir Stockholm am späten Nachmittag. Wir haben uns einen Stellplatz mitten in der Stadt ausgeguckt (Adresse: Strandvägen, mit Blick auf Wasser gelegen und für Wohnmobile erlaubt). Leider ist die Straße, die das Navi fahren möchte, gesperrt. Nun liegt Stockholm bekanntlich auf mehreren Inseln, d.h. wir müssen eine andere Brücke nehmen. Mit einem 7m langen Wohnmobil durch die Innenstadt von Stockholm, dichter Verkehr, überall Radfahrer und Fußgänger und ein Navi, das ständig darum bittet umzudrehen... ich weiß nicht wie, aber irgendwie haben wir es geschafft den ausgewählten Parkplatz zu erreichen und dort auch noch den letzten freien Platz ergattert.

Stellplatz Strandvägen in Stockholm
In die Gamla Stan (Altstadt von Stockholm) sind es zu Fuß etwa 10 min. Stockholm ist wirklich schön und durch die vielen Inseln sehr luftig. In der Altstadt essen wir im Restaurant Slingerbulten (24 Stora Nygatan, Stockhlom). Es ist sehr lecker, die Bedienung nett und daher auch nicht verwunderlich, dass wir den letzten freien Tisch bekommen haben. Danach laufen wir noch weiter durch die Altstadt. Trotz des ziemlich kalten Wetters ist unheimlich viel los und viele Menschen sitzen draußen vor den zahlreichen Cafés, Restaurants und Kneipen. Es geht sehr fröhlich zu.
9:15 Uhr Ankunft in Göteborg, das Wetter ist ganz o.k. Es ist leicht bewölkt bei ca. 17 Grad.

Ankunft in Göteborg
Das Verlassen der Fähre ist genauso einfach wie das Drauffahren. Die Suche nach dem richtigen Weg nach Stockholm gestaltet sich da schon schwieriger. Klar habe wir ein Navi, aber es äußert sich nicht ganz eindeutig oder zumindest nicht rechtzeitig. Außerdem widerspricht die angegebene Fahrtrichtung der Beschilderung. Da wir es besser wissen, fahren wir den Schildern nach. Etwa 10 km weiter stellen wir fest, dass dies die Landstraße und nicht die Autobahn nach Stockholm ist.
Bevor es stressig wird, fahren wir erst mal an einem Einkaufszentrum raus und frühstücken dort. Ohne morgentlichen Kaffee sollte man solche Planungsprobleme nicht angehen. Wir beschließen zurück zur Autobahn zu fahren, denn die knapp 480 km bis Stockholm sind auch ohne Landstraße lang genug.
Unser Plan ist nach Stockholm zu fahren und dort bis zum nächsten Tag zu bleiben. Dann geht die Fähre zu den Alandinseln.
Südschweden ist richtig schön und sieht aus, wie ich es mir auch vorgestellt habe. Es ist sanft hügelig, sehr grün und hin und wieder leuchten gelbe Rapsfelder. Wir fahren am Vättarnsee vorbei. Er ist so riesig, dass wir vom Südufer das Nordufer nicht sehen können. Die Autobahn führt direkt am See vorbei. Irgendwo hinter Jonköping suchen wir uns einen schönen Rastplatz mit Blick auf den See und bleiben erst mal dort. Wir essen die in Skandinavien unvermeidlichen Zimtschnecken (Kanelbullar).
Den Rest des Weges bis Stockholm fahre ich. Die Strecke zieht sich ganz schön, aber endlich erreichen wir Stockholm am späten Nachmittag. Wir haben uns einen Stellplatz mitten in der Stadt ausgeguckt (Adresse: Strandvägen, mit Blick auf Wasser gelegen und für Wohnmobile erlaubt). Leider ist die Straße, die das Navi fahren möchte, gesperrt. Nun liegt Stockholm bekanntlich auf mehreren Inseln, d.h. wir müssen eine andere Brücke nehmen. Mit einem 7m langen Wohnmobil durch die Innenstadt von Stockholm, dichter Verkehr, überall Radfahrer und Fußgänger und ein Navi, das ständig darum bittet umzudrehen... ich weiß nicht wie, aber irgendwie haben wir es geschafft den ausgewählten Parkplatz zu erreichen und dort auch noch den letzten freien Platz ergattert.

Stellplatz Strandvägen in Stockholm
In die Gamla Stan (Altstadt von Stockholm) sind es zu Fuß etwa 10 min. Stockholm ist wirklich schön und durch die vielen Inseln sehr luftig. In der Altstadt essen wir im Restaurant Slingerbulten (24 Stora Nygatan, Stockhlom). Es ist sehr lecker, die Bedienung nett und daher auch nicht verwunderlich, dass wir den letzten freien Tisch bekommen haben. Danach laufen wir noch weiter durch die Altstadt. Trotz des ziemlich kalten Wetters ist unheimlich viel los und viele Menschen sitzen draußen vor den zahlreichen Cafés, Restaurants und Kneipen. Es geht sehr fröhlich zu.
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Finnland-Rundreise - Der erste Versuch
am 14. Juli 2015, 22:47 im Topic 'Finnland'
Sonntag, 31.05.2015
Nach Wochen der Vorbereitung und Vorfreude geht es heute endlich los. Wie immer haben wir Stress vor der Abfahrt und ich habe das Gefühl wahnsinnige Mengen eingepackt zu haben. Es ist der Beginn unserer Finnland-Rundreise mit dem Wohnmobil. Die grobe Route ist klar: Deutschland-Schweden-Aland-Finnland Festland-Deutschland. Unsere Fixpunkte sind die Fährabfahrten. Diese werden auch einen Teil des weiteren Reiseverlaufs bestimmen, aber das wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Reiseroute
Wir starten in Dortmund bei freundlichem Wetter und ca. 18 Grad. Ich freue mich bereits auf die Fahrt zur Fähre. Es geht über Bremen und Hamburg nach Kiel. Diese Strecke mag ich einfach, ab Bremen habe ich regelmäßig gute Laune und ab Hamburg fühle ich mich jedes Mal wie zuhause. Tatsächlich stamme ich aus dem Ruhrgebiet.
Die Etappe von Bremen nach Kiel fahre ich. Die Landschaft ist grün, flach und die Bäume vom Westwind gebogen. Hier könnte ich ewig fahren.
Wir haben uns für die Überfahrt mit Stena Line entschieden, die Fähre legt am frühen Abend ab und ist am Morgen früh um 9 Uhr in Göteborg. Daher mussten wir auch eine Schlafgelegenheit mitbuchen. Dennoch ist diese Überfahrt mit ca. 250 EUR für uns und das WoMo nicht die teuerste.
Mein Liebster muss noch seinen Rucksack für die Überfahrt packen und obwohl wir uns ganz hinten an der längeren Schlange anstellen, geht es mit der Verladung los bevor er fertig ist. Also muss ich das WoMo auf die Fähre bringen. Meine Sorgen sind total unbegründet. Wir werden eingewiesen und schon parke ich. Gut so einfach wird das auf den kommenden Fährfahrten nicht immer, aber auch das wissen wir jetzt noch nicht.

Abfahrt in Kiel
Dann suchen wir unsere Kabine und finden sie schnell. Sie ist zwar klein, aber für eine Nacht völlig o.k. Später gehen wir an Deck und beobachten die Abfahrt. Mittlerweile ist der Himmel bleigrau, der Wind frisch und es sind nur noch ca. 16 Grad. An uns zieht Kiel vorbei, Laboe mit dem U-Boot und dem Ehrenmal und auf einmal sind wir draußen auf der Ostsee. Jetzt habe ich das Gefühl, dass die Reise wirklich beginnt. Ich bin neugierig auf die vor uns liegenden Tage und Erlebnisse.

Laboe
Nach Wochen der Vorbereitung und Vorfreude geht es heute endlich los. Wie immer haben wir Stress vor der Abfahrt und ich habe das Gefühl wahnsinnige Mengen eingepackt zu haben. Es ist der Beginn unserer Finnland-Rundreise mit dem Wohnmobil. Die grobe Route ist klar: Deutschland-Schweden-Aland-Finnland Festland-Deutschland. Unsere Fixpunkte sind die Fährabfahrten. Diese werden auch einen Teil des weiteren Reiseverlaufs bestimmen, aber das wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Reiseroute
Wir starten in Dortmund bei freundlichem Wetter und ca. 18 Grad. Ich freue mich bereits auf die Fahrt zur Fähre. Es geht über Bremen und Hamburg nach Kiel. Diese Strecke mag ich einfach, ab Bremen habe ich regelmäßig gute Laune und ab Hamburg fühle ich mich jedes Mal wie zuhause. Tatsächlich stamme ich aus dem Ruhrgebiet.
Die Etappe von Bremen nach Kiel fahre ich. Die Landschaft ist grün, flach und die Bäume vom Westwind gebogen. Hier könnte ich ewig fahren.
Wir haben uns für die Überfahrt mit Stena Line entschieden, die Fähre legt am frühen Abend ab und ist am Morgen früh um 9 Uhr in Göteborg. Daher mussten wir auch eine Schlafgelegenheit mitbuchen. Dennoch ist diese Überfahrt mit ca. 250 EUR für uns und das WoMo nicht die teuerste.
Mein Liebster muss noch seinen Rucksack für die Überfahrt packen und obwohl wir uns ganz hinten an der längeren Schlange anstellen, geht es mit der Verladung los bevor er fertig ist. Also muss ich das WoMo auf die Fähre bringen. Meine Sorgen sind total unbegründet. Wir werden eingewiesen und schon parke ich. Gut so einfach wird das auf den kommenden Fährfahrten nicht immer, aber auch das wissen wir jetzt noch nicht.

Abfahrt in Kiel
Dann suchen wir unsere Kabine und finden sie schnell. Sie ist zwar klein, aber für eine Nacht völlig o.k. Später gehen wir an Deck und beobachten die Abfahrt. Mittlerweile ist der Himmel bleigrau, der Wind frisch und es sind nur noch ca. 16 Grad. An uns zieht Kiel vorbei, Laboe mit dem U-Boot und dem Ehrenmal und auf einmal sind wir draußen auf der Ostsee. Jetzt habe ich das Gefühl, dass die Reise wirklich beginnt. Ich bin neugierig auf die vor uns liegenden Tage und Erlebnisse.

Laboe
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